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Dienstplan FFw

04.11. Ausbildung: Prüfung PSA

11.11. Ausbildung: Prüfung TSFW

18.11. Ausbildung: Einweisung in gefährl.
Anlagen/ Einrichtungen

25.11. Ausbildung: Lange Wegstrecke

Dienstplan JFw

06.11. Sport YARA

13.11. Ausbildung: 1. Hilfe

20.11. Ausbildung:
Gruppe im Löscheinsatz

27.11. Ausbildung:
Staffel im Löscheinsatz





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Veranstaltungen


Jahresbericht der FFw Poppendorf 2008

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Sehr geehrte Gäste, liebe Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Poppendorf.

Wieder liegt ein bewegtes und ereignisreiches Jahr hinter uns. Das waren 366 Tage im 10.Jahr des Bestehens unserer Wehr.

Zunächst möchte ich die Gelegenheit nutzen und mich bei allen Denen bedanken, die auch in 2008 treu zur Stange gehalten haben und die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr aktiv aufrecht erhalten haben.

Wir hatten uns für das Jahr einiges an Ausbildungseinheiten vorgenommen und beschlossen mehr Wert auf die Qualität zu legen. Ein Dankeschön an dieser Stelle an die Kameraden Gruppenführer, für die hier stellvertretend die Kameraden Ramon Simon und Frank Zangenberg genannt sein sollen.

Wieder einmal stand die Ausbildung neuer Truppleute an, die in bewährter Weise durch die Wehren unseres Amtes realisiert wurde. Ein Dankeschön in diesem Zusammenhang an unseren Amtswehrführer Kameraden Gäth und den FFW Broderstorf, Thulendorf Steinfeld und Roggentin sowie allen Ausbildern und dem Broderstorfer Wehrführer Kamerad Thieß für die Organisation, Versorgung und technische Sicherstellung. Leider haben nicht 100% der Prüflinge das Ziel erreicht. Ich bin allerdings sicher, dass dies bei der Nachprüfung zu schaffen ist. Alle Ausbildungen, die über unsere Kreisfeuerwehrzentrale angeboten wurden, haben die betreffenden Kameraden erfolgreich absolviert. So können wir auch in diesem Jahr mit Fug und Recht behaupten eine Wehr mit hohem Ausbildungsniveau zu sein.

Trotz vieler Ausbildungs-, Einsatz- und anderer Dienststunden konnten wir im Vergleich zu den Vorjahren die Unfallzahlen und die damit verbundenen Verletzungen reduzieren. Ein positiver Trend, der sich hoffentlich fortsetzen lässt. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass die sportliche Betätigung in diesem Jahr ein wenig ins Hintertreffen geraten ist. Sei es drum, Alles Gute ist eben nie Beisammen.

Viele „Nichtfeuerwehrspezifische“ Veranstaltungen organisierten und begleiteten wir nunmehr schon traditionell auch in 2008. Weihnachtsbaumverglühen, Osterfeuer, Maitanz, Dorffest, Herbstfeuer bereiteten nicht nur den Gästen Kurzweil und Freude, sondern spielten uns auch ein paar Euro in unsere Kameradschaftskasse. Auch hier ein Lob und Dank an die stets aktiven Organisatoren, Einkäufer und allen fleißigen Helfern für die stellvertretend die Kameraden Knorr und Rühse genannt sein sollen.

Im letzten Jahr feierten wir unser kleines Jubiläum zum 10. Jahrestag der Wiedergründung der FFW Poppendorf mit unseren Partnerinnen und Partnern. Herzlichen Dank an die Gemeinde, die uns finanziell unterstützte und mit ihrem Anteil einen Besuch bei den Störtebekerfestspielen ermöglichte. Zum 11., wohl eher 12.Geburtstag würden wir gern einen zünftigen Feuerwehrball im neuen Domizil organisieren. Diesen Wunsch möchte ich der Gemeindevertretung heute gern als Hausaufgabe mitgeben. Denn vor einem Jahr sprach unser Bürgermeister von Umzug in 2009. Wir bleiben gespannt.

Apropos Gerätehaus: Wir mussten 2008 zwei Begehungen unseres derzeitigen Hauses über uns ergehen lassen. Allerdings haben wir für die zur Verfügung stehenden Bedingungen verhältnismäßig gut abgeschnitten. Die Ladungssicherung auf den Fahrzeugen, und die fehlenden Verhaltensregeln am Standort waren Kritikpunkte der Feuerwehrunfallkasse. Wir waren aber auch die positive Ausnahme, als es darum ging, ob und wo die Verhaltensmaßregeln der FUK ausgehängt sind. Das schien nicht in allen Feuerwehren üblich zu sein. Hier ein Dankeschön an unseren Sicherheitsbeauftragten Kameraden Röder.

Wir hatten uns bessere Kommunikation mit der Gemeindevertretung vorgenommen. Leider war diese auch in diesem Jahr nicht besonders gut, so dass man von Verbesserung nicht sprechen kann. Wieder kam es zu Missverständnissen, nicht erhaltenen Nachrichten, falschen Einladungen und, und, und. Hier haben wir wohl auch in 2009 immer noch eine große Baustelle!

Die Mitgliederzahl ist in diesem Jahr statistisch gesehen stabil geblieben. Leider allerdings nicht real. Das Ausscheiden zweier Kameraden konnte durch Nachrücker aus der Jugendabteilung kompensiert werden. Ein Kamerad, der zur Ausbildung außerhalb weilt, steht uns somit nur noch sporadisch zur Verfügung, zählt aber statistisch zu den aktiven Mitgliedern. Das ist eben Statistik.

Wir konnten 2008 endlich die Neuanschaffung eines Feuerwehrcomputers verbuchen, der nach Startschwierigkeiten nun weitgehend genutzt werden kann. Weiterhin wurden unsere “Neuen Truppmänner“ mit Einsatzbekleidung ausgestattet und die Jugendfeuerwehrleute erhielten neue Uniformen. Wo wir gerade bei den Neuanschaffungen sind; Ein nagelneuer Mannschaftstransporter steht sozusagen schon in den Startlöchern. Nach Ausschreibungsprozedere, Angebotsauswertung und Verhandlungen mit dem Lieferanten steht der Ersatz für unseren guten alten T4 beim Händler. Sogar das Blaulicht ist schon angeliefert. Nur der Kabelbaum fehlt noch und deshalb verzögert sich die Auslieferung noch ein wenig. Mit Streicheleinheiten an der Hecktür ist der T4 auch immer noch zu ein paar Lebenszeichen zu ermuntern und wird uns in den verbleibenden Wochen wohl noch treu dienen.

Unsere Daseinsberechtigung stellten wir auch im vergangenen Jahr unter Beweis. Zehnmal erreichte uns der Ruf der Leitstelle zu den unterschiedlichsten Einsätzen. Den wohl tragischsten in der 10 jährigen Geschichte unserer Wehr verzeichneten wir im Frühjahr dieses Jahres. Erstmals baten wir den Notfallseelsorger um Unterstützung. Kein Fehler, wie sich herausstellte. Vielen Dank an den Kameraden Engelkes, auch wenn er heute nicht anwesend ist. Vergleichsweise harmlos waren dagegen die neun anderen Hilfeleistungs- und Brandeinsätze. Schnelles Ausrücken und präzise Vorgehensweise am Einsatzort konnten wir realisieren. Vielen Dank an alle Einsatzkräfte, die zum Erfolg der Einsätze beigetragen haben.

Ein alljährliches Event für die Feuerwehr endete dieses Jahr allerdings wenig erfolgreich. Die Defekthexe schlug beim Amstfeuerwehrtag zu und ließ alle Hoffnungen auf eine annehmbare Plazierung verpuffen. Beide Pumpen streikten und versagten ihren Dienst. Trotz durchgeführter Wartung ( 3 Tage zuvor ) wollte unsere TS kein Wasser ansaugen. Der Teufel steckt eben im Detail und der Wehrführer, auch wenn er dafür verantwortlich ist, eben nicht in der Pumpe. Vielen Dank in diesem Zusammenhang für die Blumen von Herrn Dr. Schmidt.

Glück im Unglück, es war kein Notfall und es ist durch das Versagen niemand an Leib und Gesundheit zu Schaden gekommen. Den Knick im Ego unserer Jugend werden wir ausbügeln. Den alten Kameraden hat es Spaß gemacht. Frei nach dem Motto Dabei ist Alles hatten alle die Haare schön.

Was sonst noch zu erwähnen wäre:
Im Ortsteil Vogtshagen entstanden bzw. entstehen zur Zeit noch 2 neue Löschwasserentnahmestellen. Das Schöne daran ist, dass bei der Standortwahl die Feuerwehr zu Rate gezogen wurde.

Die traditionelle Schrottsammlung hat in diesem Jahr sehr viel Arbeit mit sich gebracht und an einigen Überresten „kauen“ wir noch heute.

Wir wählten einen neuen Gerätewart und einen neuen Schriftwart. Vielen Dank für die Bereitschaft aller Kameraden, die sich zur Wahl gestellt hatten. Nicht neu in unserer Wehr ist die Wahl eines Mitgliedes in den Vorstand, welches das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. 2 Paten stehen deshalb beratend zur Seite.

Dies sollte der Rückblick auf 2008 gewesen sein.

An dieser Stelle möchte ich mich abschließend bei allen Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr bedanken. Mein Dank gilt auch den Ehefrauen, den Ehemännern und den Lebenspartnern aller Kameradinnen und Kameraden für das Verständnis und die Unterstützung unserer verantwortungsvollen Arbeit.

Ich wünsche allen ein ruhiges, frohes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2009.

Wenig Einsätze und stets eine gesunde Wiederkehr von diesen.

Vielen Dank für Ihre und Eure Aufmerksamkeit

Nils Fahlpahl
Gemeindewehrführer

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